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Eindrücke vom Jugendprojekt in Slowenien

Elisabeth Riehl / Juli 2005

Im Sommer 2005 nahmen 6 junge Leute aus Österreich an dem Jugend-EU-Projekt "Dialogue through Culture and Service" teil. Mit uns waren ebenfalls 6 Leute aus Slowenien, aus Ungarn und aus Tschechien, und 2 Volunteers aus Frankreich und Deutschland - insgesamt 25 junge Freiwillige.

Das Projekt fand von 15. – 24. Juli 2005 in Sentjur und Umgebung, in Slowenien, statt. Die ersten beiden so genannten "Orientierungstage" mussten wir uns erstmal kennen lernen und zueinander finden. Da wir doch von sehr unterschiedlichen Hintergründen stammten, hatten wir bei Diskussionen auch unterschiedliche Meinungen. Einige Mädchen trauten sich besonders in den ersten Tagen kaum zu reden. Das lag auch daran, dass es nicht so einfach war, auf  einmal Englisch zu sprechen. Am 3. Tag ging’s endlich an die Arbeit. Wir hatten mehrere kleinere Projekte vor uns. Dazu wurden wir in Arbeitsgruppen aufgeteilt, in denen Jugendliche aus den vier Nationen vertreten waren. Zwei Tage schmirgelten und strichen wir in einem Kindergarten den schon verrosteten Zaun. Einen Vormittag verbrachten wir mit sehr netten Leuten aus dem Altersheim. Wir gingen spazieren, sangen mit ihnen und hatten ein gemeinsames Mittagessen. Für den Nachmittag hatten wir Kreativgruppen für die Kinder aus dem Dort vorbereitet. Treffpunkt war der Sportplatz und dort wurde gebastelt, gespielt, getanzt und gesungen.

FreundeAuch nach dem Abendessen gab es Programm. Jede Nation präsentierte ihr eigenes Land an jeweils einem Abend. Wir lernen auch einige Wörter und Phrasen in den anderen Sprachen. Zweimal kam eine Repräsentantin des Erziehungsministeriums. Sie sprach über „die Rolle der jungen Leute in Europa“ und hatte einige Spiele vorbereitet, die uns z.B. zeigen sollten, welche Vorurteile es in Europa über andere Nationen gab. Ansonsten hatten wir auch genügend Zeit um miteinander zu reden, Musik zu hören, usw.

Die letzten zwei Arbeitstage widmeten wir uns einem ziemlich heruntergekommenen Schulgebäude. Es war alles total verstaubt und verdreckt, wir mussten den Laminatboden herausreißen, Schutt wegschaffen, Fensterrahmen schmirgeln, Fenster putzen und kitten – das war wirklich harte Arbeit. Die Dorfbewohner gingen uns aber fleißig zur Hand. Den Abschluss des Schulprojekts bildete ein Sport- und Geschicklichkeitswettbewerb. Die Mannschaften waren nach Nationen aufgeteilt, wobei der 1. Platz von den Österreichern und den Dorfbewohnern doppelbelegt wurde. Zur Belohnung gab es gutes gegrilltes Essen und danach kulturellen Präsentationen, die Preisverleihung, Volksmusik, kurze Ansprachen und Danksagungen.

Doch das war noch nicht das Ende. Wir hatten noch einen letzen Tag vor uns – den Ausflugstag zur Höhle von Postojna. Die Busfahrt nutzen wir um entspannt zu tratschen und unser Gastland ein bisschen zu überblicken. Es war ein sehr schöner Ausklang. Am Abend führte jede Arbeitsgruppe einen  Sketch oder ein Lied vor. Es war sehr lustig und gelungen. Der Abschied fiel ist uns schwer. Die gemeinsamen schönen Erfahrungen haben uns sehr verbunden.

Bilder vom Projekt:

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Kindergarten

Zaun streichen

Arbeit im Kindergarten

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im Altersheim

Kinderprogramm

Basteln mit Perlen

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Schule renovieren

Sanitäreinrichtung

Verenas Mülltransport

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Volksmusik

gemeinsames Essen

Essen

 

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Ausflug nach Postojna

 

 

 

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